Heft 2/2022

FREIBAD BOCHUM-WERNE IN MODULRAUM-BAUWEISE
Im nordöstlichen Teil des Stadtbezirks Bochum-Werne – angrenzend an die Stadt Dortmund – liegt das, in den 1930er-Jahren errichtete, Freibad Werne. Erdfälle und Tagesbruch, ausgelöst durch Bergbauarbeiten unterhalb des Grundstücks, führten 2019 zur Schließung der Anlage. Dieser Vorfall sowie die in die Jahre gekommene Technik und Bausubstanz machten eine grundlegende Sanierung bzw. Neuerrichtung erforderlich. So wurden die bestehenden Gebäude auf dem Freibadgelände – Umkleiden, ein Kiosk und eine alte Sporthalle – schlussendlich abgebrochen und teils neu errichtet sowie die Beckenlandschaft durch wirtschaftliche Materialien, Geometrien und technische Anlagen ersetzt.
Grundlegendes Ziel war es, das Freibad Werne möglichst schnell wieder in Betrieb zu nehmen. Aus diesem Grund wurde das neue Eingangsgebäude mit Umkleiden, Sanitäranlagen, Verwaltung sowie Lager- und Technikflächen in Modulraum-Bauweise konzipiert und errichtet.

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Freibad in Modulraum-Bauweise
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